Glossar

 

A

 

Abfallendes Sujet

Ein bis an den Satzspiegel (Rand) zu bedruckendes Sujet.

Andruck

Probedruck, nach welchem noch Änderungen vorgenommen werden können.

Auflage

Die Anzahl der Kopien einer einzigen Vorlage

Auflösung

Die Bildauflösung wird in dpi (dots per inch) gemessen und gibt die Anzahl der Pixel je inch wieder. Je höher die Auflösung umso genauer kann ein Bild dargestellt und vor allem elektronisch in seinen Ausmaßen ohne merkliche Qualitätsverluste vergrößert werden. Das menschliche Auge nimmt Unterschiede in Auflösungen über etwa 250 dpi ohne Hilfsmittel nicht mehr wahr. Die Bildschirmanzeige von Computer-Monitoren arbeitet mit nur 72 dpi. Bilder mit Bildschirmauflösung sind zwar speichersparend und daher etwa für den Einsatz im Internet zu empfehlen, sind aber für den Druck ungenügend aufgelöst. So kommt es immer wieder zu Überraschungen, wenn die Druckergebnisse nicht mit der Ansicht am Monitor übereinstimmen ("pixeliger Ausdruck"). Aus einem Bild mit niedriger Auflösung kann auf elektronischem Wege mit Bildbearbeitungsprogrammen nur rechnerisch eine höhere Auflösung erzielt werden. Ein neues Einscannen des Bildes mit den richtigen Abtasteinstellungen ist daher notwendig.

 

B

 

Binden

Wir bevorzugen das Binden von Broschüren mittels Plastikspiralen, die von uns auch nachträglich wieder geöffnet werden können oder mittels UNIBIND-System, mit welchem Blätter in einen festen Kunststoffrücken thermisch geleimt werden. Für Diplomarbeiten etwa wird bei diesem Verfahren ein Hardcover verwendet.

Bürstenabzug

Korrekturabzug

 

D

 

Datenformate

Im Laufe der Geschichte der elektronischen Bild- und Textverarbeitung (Desktop Publishing, DTP) wurde eine unüberschaubare Anzahl an Datenformaten entwickelt. In den letzten Jahren bemühten sich Softwareproduzenten um einen programm- und betriebssystemunabhängigen Standard. Wichtig für den Anwender ist jedoch die Unterscheidung von Bitmap- bzw. Vektordaten. Während Bitmapdaten aus einer komplexen Pixelsammlung dargestellt werden (etwa Fotos), bestehen Vektordaten aus Strichen und Objekten (Illustrationen). Nachfolgend die wichtigsten Grafikformate:
Bitmapformate Die Auflösung ist eine wichtige Einheit für Wiedergabequalität, eine Vergrößerung vom Original verringert die Anzahl an Pixel pro cm und somit die Genauigkeit) TIFF (.tif), Bitmap (.bmp). JPEG (.jpg), GIF (.gif)
Vektorformate Können beliebig ohne Qualitätseinbußen vergrößert werden: zB. Illustrator (.ai)
Kombinierte Formate Diese setzen sich aus mehreren Dokumenteelementen (Text, Grafik, Bilder) zusammen, können aus vielen DTP-Programmen exportiert und so programmunabhängig ausgetauscht werden: Postscript (.eps, eine vereinheitlichte Druckersprache), PDF (.pdf, Standardformat von Adobe)
Satzformate Diese können ausschließlich von jenen Programmen geöffnet werden, in denen sie erstellt wurden: Microsoft Word (.doc), Microsoft Powerpoint (.ppt), Microsoft Publisher (.pub), Adobe PageMaker (.pmd), Adobe Photoshop (.psd), Corel Draw (.cdr)
Technische Zeichnungen Baupläne etwa können aus AutoCAD in das HPGL-Format exportiert werden, welches Standard-Plandruckern ohne installiertem CAD-Programm ausgeben können.

Desktop Publishing (DTP)

Das Erstellen von grafischen Vorlagen mittels EDV

Digitaler Druck

Druckverfahren, die Daten direkt von Computersystemen verarbeiten. Ein zwischengeschalteter Raster Image Prozessor (RIP) erzeugt die für den Druck notwendige Rasterdaten.

Druckträger

Kopien und Digitaldrucke können auf Papierstärken von 70-200g/qm in verschiedensten Farben sowie auf Transparent- oder PVC-Folien hergestellt werden. Für Farbkopien verwenden wir, so nicht anders gewünscht, das Spezialpapier "ColorCopy" mit seidenmatter Optik. Gerne bestellen wir für Sie auch Papiersorten, die wir nicht ständig auf Lager haben.

 

F

 

Falzen

Die wichtigsten Falzarten sind der Z-Falz (Ziehharmonika) und der Wickelfalz. Darüber hinaus können an unserer Falzmaschine Einfachfalz, Altarfalz und Dokumentenfalz programmiert werden.

Farben

Die Farbe gehört zu den wichtigsten Gestaltungsmitteln. Damit die richtige Farbe letztendlich auf dem Papier landet, ist profundes Fachwissen aller am Produktionsprozess beteiligten Mitarbeiter erforderlich. Hier die wichtigsten Grundlagen: Um ein färbiges Dokument zu drucken, unterscheiden wir zwischen dem 4-6-Farbendruck und dem Schmuckfarbendruck.
Beim 4-6-Farbendruck werden alle Farben aus Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (CMYK) - bei moderneren Offsetanlagen können noch 2 Farbstationen hinzukommen - gemischt. Der Schmuckfarbendruck enthält definierte Schmuckfarben (z.B. nach der Pantone Farbskala), die nicht hintereinander die Farbstationen passieren sondern in jeweils einer Farbstation vorgemischt geladen sind. Letzterer kommt etwa bei Briefpapier zum Einsatz, bei welchem ein einfärbiges Logo oder eine Schrift in einer genau definierten Farbe gedruckt wird. Im Digitaldruck kommen meistens 4 Trockentonerfarben (CMYK, siehe oben) in Form von Staub zum Einsatz, die das Gerät elektrostatisch auf den Duckträger aufbringt und anschließend fixiert.

Freistellen

Oft ist der Hintergrund eines Portraitbildes etwa nicht passend. In diesem Falle kann man über elektronische Bildbearbeitung, in manchen Fällen sogar direkt am Farbkopiergerät Hintergründe wegblenden, austauschen oder verändern.

 

H

 

Heften

Ob Einfachheftung oder Sattelheftung von Broschüren. Wir bieten für nahezu alles die richtige Heftlösung.

 

K

 

Korrektur

Zu unterscheiden sind kostenpflichtige Änderungen, die seitens des Auftraggebers nachträglich durchzuführen sind, bzw. nach bestätigter Abnahme des Bürstenabzuges bzw. des Andruckes sowie nicht kostenpflichtige Änderungen, die zur Mängelbehebung dienen.

 

L

 

Layout

Grafische und typografischer Entwurf der Gestaltungselemente einer Druckseite aus Bildern, Illustrationen und Text. LieferzeitenWir sind ein junges, flexibles Unternehmen, das großen Wert auf kürzeste Produktionszeiten legt. Die Bearbeitungsdauer hängt wesentlich von Art und Umfang des Auftrags ab. Fragen Sie nach.

 

M

 

Mutation

Oft unterscheiden sich verschiedene Druckauflagen lediglich durch geringfügige Textunterschiede voneinander. Häufig gibt es z.B. für 1 Visitkartensujet mehrere Namen. Gerade für diesen Einsatz ist der Digitaldruck besonders geeignet, da die Kosten für neue Belichtungen und Platten beim Offsetdruck wegfallen.

O

Offsetdruck

Bei größeren Auflagen kommt dieses am häufigsten verwendete Flachdruckverfahren zum Einsatz. Zunächst werden von Daten oder im Kopierverfahren für alle verwendeten Druckfarben, aus deren Überlappung sich die Mischbereiche ergeben, ein Offsetfilm erzeugt. Von diesem wird die Vorlage mittels Kopie auf eine Druckplatte aus Metall übertragen. Die druckenden und nicht druckenden Teile befinden sich auf einer Höhe und werden durch chemische Reaktion getrennt. Der Druck erfolgt indirekt vom Druckplattenzylinder auf einen mit Gummi bespannten Zylinder.

P

Papierformate

in mmDIN A6 (Postkarte) = 105x148,5, DIN A5 = 148,5x210, DIN A4 = 210x297, DIN A3 = 297x420, DIN A2 = 420x594, DIN A1 =  840x594, DIN A0 = 1188x840

R

Raster

Aufteilung einer Grafik in Punkte, die die Druckwiedergabe ermöglichen. Je nach Anzahl der auf einem Zentimeter untergebrachten Rasterlinien unterscheidet man 24er, 36er, 48er, 60er bis 90er-Raster. Standarddrucksachen wie z.B. Magazine werden meist im 60er-Raster gedruckt. ReinzeichnungEine elektronische Reinzeichnung ist notwendig, um Druckvorlagen wie Filme oder Digitaldrucke zu erstellen. Skizzieren Sie uns Ihre Vorstellungen, wir fertigen daraus eine Reinzeichnung.

S

Satzspiegel

Bedruckte Fläche einer Druckseite ScanDas richtige Scannen von Vorlagen ist eine der wichtigsten Basisarbeiten. Der beste Scanner ist nicht von Nutzen, wenn mit falschen Einstellungen hinsichtlich Auflösung und Farben gearbeitet wird. Hierbei ist es wichtig, den Verwendungszweck des Bildes zu kennen. Je genauer ein Scan durchgeführt wird, umso weniger Aufwand ist die Nachbearbeitung. Hier lohnt es sich, diese Arbeit vom Fachmann durchführen zu lassen.

T

Textverarbeitung

Elektronische Texte werden aus Schriftsätzen erzeugt. Um Textdaten zwischen Systemen auszutauschen, müssen die verwendeten Schriftsätze auf dem Zielrechner installiert sein oder werden, wenn der Schriftstil des Originals richtig angezeigt und vor allem gedruckt werden soll. Wenn Sie Dokumente weitergeben, die nicht nur Systemschriften (z.B. Arial, Times, etc..) enthalten, sollten Sie die entsprechenden Schriftsatzdateien (TrueType oder Type1-Schriften) zusätzlich mitliefern.

U

Überfüllung/Beschnitt

Bei abfallenden Sujets sollen Flächen etwas (ca. 2-3mm) über den Satzspiegel (Rand) hinausragend gesetzt werden. Diese Überfüllung verhindert, dass beim Beschnitt des Druckträgers durch Schnittungenauigkeiten unbedruckte Teile sichtbar werden.

Urheberrecht

Recht zum Schutz von eigenschöpferischen und geistigen Leistungen der Literatur, Wissenschaft und Kunst; dazu gehören auch Schöpfungen der Bereiche Grafik-Design, Illustration und Produkt-Design. Bei zu kopierenden oder reproduzierenden Vorlagen achten Sie bitte unbedingt auf Verweise auf den Urheber. Wir informieren Sie gerne über die rechtlichen Aspekte.